Donnerstag, 19. Januar 2017

Erneuerung der technischen Infrastruktur


Im Rahmen der Erneuerung der technischen Infrastruktur wird für die Versorgungsabsicherung von Haus D ein neues Notstromaggregat eingebaut. Die Baugrube geht so in die Tiefe, dass eine Absicherung des Hanges hinter Haus D notwendig ist. Zum Verbau werden Pfähle benötigt. Das Einsetzen erfolgt über Vibration, Rammen oder wie auf dem Bild zu sehen, Einsetzen in vorgebohrte Löcher.


Baustelle Haus D





Freitag, 13. Januar 2017

Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit


Das Klinikum veranstaltete im Zuge des Neubaus der Kältezentrale einen interdisziplinären Kunstwettbewerb in Schulen des Stadt- und Landkreises Karlsruhe.

 



















Seit dem Spatenstich im April vergangenen Jahres hat sich beim Neubau der Kältezentrale einiges getan. Begleitend zu den Baumaßnahmen lobte das Klinikum im Herbst 2016 unter Federführung der fc.ingenieure einen Kunstwettbewerb in den Schulen des Stadt- und Landkreises Karlsruhe aus unter dem Motto: „Nachhaltigkeit – so sieht innovative Energieerzeugung von morgen aus“. Ziel war es, das Bewusstsein von jungen Menschen zum Thema erneuerbare Energien zu schärfen und kreativ und zukunftsorientiert neue Ideen zur Energiegewinnung von morgen zu schaffen. Beim Thema konnten die Schüler zwischen den Energieformen Windkraft, Erdwärme, Sonnenenergie und Biomasse wählen.

16 Schulklassen der Klassenstufe acht und neun nahmen an dem Wettbewerb teil. Rund 400 Schülerinnen und Schüler stellten sich während ihres Kunstunterrichts der Herausforderung, Technik und Kunst in einem Bild mit Pinsel und Farbe auf Holztafeln zu vereinen.

Die Prämierung der eingereichten Werke erfolgte durch die beiden Schirmherren des Wettbewerbs, Bürgermeister Klaus Stapf und Prof. Dr. Oliver Kraft, Vizepräsident für Forschung am KIT, sowie durch den Geschäftsführer des Klinikums, Markus Heming.

Bei der Preisverleihung lobte Bürgermeister Stapf die Werke der Schülerinnen und Schüler: „Ich freue mich, dass sich junge Menschen bereits mit einer solchen Kreativität mit alternativen Energieformen und wichtigen Zukunftsfragen befassen. Mein Dank gilt auch den Lehrkräften für ihre Bereitschaft, sich außerhalb des Lehrplans an dem Wettbewerb zu beteiligen.“

"Die Herangehensweise der Schülerinnen und Schüler an das Thema und die phantasievollen, aber trotzdem zielgerichteten Ideen haben mich beeindruckt und begeistert", sagte Oliver Kraft. "Ich hoffe, dass sie sich auch weiterhin mit den Herausforderungen der Zukunft beschäftigen und wir sie vielleicht eines Tages als Studierende am KIT begrüßen dürfen."

Voll des Lobes bedankte sich Geschäftsführer Heming bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern für die tollen Ideen. „Meinem Kollegen, Prof. Dr. Hans-Jürgen Hennes, und mir, ist es bei den vielen tollen Ideen richtig schwer gefallen, eine Entscheidung zu den aus unserer Sicht besten Entwürfen zu fällen.“

Die konkrete Aufgabenstellung lautete: „Stell dir vor, es ist das Jahr 2080. Woher beziehen wir deiner Meinung nach unsere Energie in Zukunft? Unsere Welt wird vermutlich weiterhin einen hohen High-Tech-Standard genießen, dazu bedarf es jedoch enorme Mengen an Energie. Bedenke, dass wir in den vergangenen 50 bis 70 Jahren eine unglaubliche Entwicklung erlebt haben. Sollte das 21. Jahrhundert nochmals solche Entwicklungen mit sich bringen, wird der Energiekonsum weiter steigen. Wie sehen deiner Meinung nach die erneuerbare Energie und die technologische Entwicklung von Windkraft, Erdwärme, Sonnenenergie und Biomasse in Zukunft aus?“ Für die Bewerkstelligung der Aufgabe hatten die teilnehmenden Schulklassen knapp zwei Monate Zeit.

Ausgezeichnet wurden bei der Preisverleihung am 13. Januar die drei besten künstlerischen Werke, die drei besten technischen Ideen und die Klasse mit dem besten Gesamtergebnis. Neben einem Malkoffer, einem Experimentierset Energie und Buchgutscheinen winkten als Hauptgewinn in den Kategorien Kunst und Technik jeweils ein Tablet-PC.


Preisträgerinnen und Preisträger in der Kategorie Kunst sind:
  • Platz 1: Nora Keookogi (Werner-von-Siemens-Schule), Tablet-PC
  • Platz 2: Julian Müller (Comenius Realschule), Buchgutschein 
  • Platz 3: Tyrone Nyarke (Rennbuckel-Realschule), Malkoffer
Preisträgerinnen und Preisträger in der Kategorie Technik sind:
  • Platz 1: Roshana Nadesapillai (Werner-von-Siemens-Schule), Tablet-PC
  • Platz 2: Jule Däuble, Lilly Arheid, Amanyot Mann, Paula Jennen (Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen), Buchgutschein 
  • Platz 3: Melina Ockert (Alfred-Delp-Schule), Experimentierset Energie
Den Klassenpreis für das beste Klassenergebnis erhielten:
  • 9b Rennbuckel-Realschule, 1 Tag bei der Experimenta Heilbronn
Abschließend wies Geschäftsführer Markus Heming noch darauf hin, dass alle 330 eingereichten Kunstwerke bis Mai den Bauzaun rund um die im Bau befindliche Kältezentrale schmücken und besichtigt werden können.

Nach den winterlichen Wetterbedingungen bei der Preisverleihung an der Baustelle nutzten die geladenen Gäste zum Ausklang die Einladung zum gemeinsamen Austausch und Aufwärmen bei Kinderpunsch und Brezeln in den Räumlichkeiten von Haus S.


Text: Petra Geiger
Bildquelle: Petra Geiger
P. v. l. n. r.: Markus Heming, Klaus Stapf, Preisträgerinnen und Preisträger, Prof. Dr. Oliver Kraft

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Herzstück bei den Neubauprojekten in Angriff genommen



Staatssekretärin und Landtagsabgeordnete Bärbl Mielich vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Bürgermeister Klaus Stapf, die Geschäftsführer Prof. Dr. Hans-Jürgen Hennes und Markus Heming sowie die Architektin Petra Wörner legten den Grundstein für das künftige Betten- und Funktionshaus Haus M.




Gemäß einer alten Tradition versenkte Staatssekretärin Bärbl Mielich eine Zeitkapsel gefüllt mit Münzen, einer aktuellen Ausgabe der BNN und Bauplänen in dem eigens für die Grundsteinlegung gefertigten Mauerpfeiler. Begleitet von Weihesprüchen des Projektleiters Neubau, Markus Riester, wurde mit symbolischen Hammerschlägen der Startschuss für den Bau des neuen Betten- und Funktionshauses gesetzt.

Haus M stellt das Herzstück aller Neubaumaßnahmen des Klinikums dar. Das seit Anfang 2013 in Planung befindliche Bauvorhaben wird neben allen Intensivstationen und mehreren Überwachungseinheiten auch einen neuen zentralen Operationsbereich mit 20 Operationssälen, eine Zentralsterilisation, verschiedene Untersuchungs- und Behandlungseinheiten sowie Allgemeinpflegestationen mit 240 Betten beherbergen. Das künftige Gebäude erstreckt sich über sieben Etagen bei einer Nutzfläche von knapp 21.000 m².

Vor Ort begrüßte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup die zahlreich geladenen Gäste, zu denen auch Mitglieder des Gemeinderates, Landes- und Kommunalpolitiker, am Bau beteiligte Unternehmen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums zählten. Zu Beginn seiner Rede bedankte er sich im Namen des Gemeinderats, der Stadt Karlsruhe und des Klinikums bei Staatssekretärin Bärbl Mielich für die bisherige Landesförderung in Höhe von 43,7 Millionen Euro für den Neubau von Haus I, die Erneuerung der Energieversorgung und der Küche. Die Staatssekretärin im für Gesundheit zuständigen Sozial- und Integrationsministerium nahm als Vertreterin der Landesregierung an der Grundsteinlegung teil. „Ohne den Landeszuschuss ist es für die Stadt Karlsruhe und das Klinikum nicht möglich, solche Neubauprojekte zu stemmen“, so Mentrup. Auch unterstrich er, wie wichtig die Neubaumaßnahmen für die Stadt sind. „Die Neubauten zählen zu den wichtigsten Projekten der Stadt. Sie sind von zentraler Bedeutung, um den Menschen in Karlsruhe und in der Region eine adäquate und moderne Gesundheitsversorgung zu bieten und wettbewerbsfähig zu bleiben.“ Mit dem Neubau von Haus M schlagen die Stadt und das Klinikum ein neues und bedeutendes Kapitel in der über hundertjährigen Geschichte des Klinikums auf. „Mit Haus M entsteht ein neues und hochmodernes Gebäude, das eine noch bessere medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten ermöglicht. Der zentrale Neubau verbindet künftig die Häuser D, E, H, R und S, so dass sich für die Patientenversorgung eine geschlossene Gebäudestruktur in Form einer ‚Neuen Mitte‘ ergibt. Durch Haus M erhält das Klinikum ein neues zentrales Gesicht“, hob der Oberbürgermeister hervor.

Staatssekretärin Bärbl Mielich wünschte den Verantwortlichen der Stadt und des Klinikums für die Neubauvorhaben der kommenden Jahre alles Gute und betonte: „Das Städtische Klinikum Karlsruhe als Haus der Maximalversorgung ist für die wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung in der Region sehr wichtig. Der Landesregierung ist es ein Herzensanliegen, die Qualität der Patientenversorgung in den Krankenhäusern im Land auch in Zukunft sicherzustellen.“ Bei den dafür erforderlichen Investitionen werde das Sozial- und Integrationsministerium die Krankenhäuser auch weiterhin nach Kräften unterstützen.

Auch der medizinische Geschäftsführer Prof. Dr. Hans-Jürgen Hennes erachtete den heutigen Tag als wichtige Voraussetzung, um die Zukunft des Klinikums zu sichern. Die Grundsteinlegung ist aus seiner Sicht gleichzusetzen mit einem Schritt in eine neue zukunftssichere Ära. „Mit der konkreten Umsetzung unserer Neubauvorhaben, vor allem mit dem Neubau von Haus M, schaffen wir die Voraussetzungen für eine moderne Medizin, adäquate Unterbringungsmodalitäten für unsere Patientinnen und Patienten sowie gute Rahmenbedingungen für unsere hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese Voraussetzungen sind von zentraler Bedeutung, um die Zukunftsfähigkeit des Klinikums zu erhalten“, so Hennes. Dank der nun entstehenden „Neuen Mitte“ sieht er viele Vorteile: „Mit der notwendigen Zentralisierung der wichtigen Leistungsbereiche schaffen wir die Basis für kurze Wege, eine optimierte Patientenunterbringung sowie eine effizientere Versorgung und machen damit Wirtschaftlichkeit erst möglich.“

Das Baufeld des neuen Betten- und Funktionshauses wird sich künftig von der Kußmaulstraße bis hin zu den Häusern E und R erstrecken. Für die Baufeldfreimachung sind im Vorfeld umfangreiche vorbereitende Maßnahmen erforderlich. Hierzu zählen unter anderem die Errichtung eines neuen Versorgungstunnels für Haus S, der Abbruch des Operationstrakts der Hals-Nasen-und Ohrenklinik und der Abbruch des Rampenbauwerks vor Haus D. Die Arbeiten hierfür wurden im Frühjahr in Angriff genommen und dauern noch an.

Im Dezember 2014 reichte das Klinikum den Förderantrag für den Neubau von Haus M sowie die zusätzlichen vorbereitenden Maßnahmen wie Provisorien, Anpassungen der Infrastruktur und Interimslösungen beim Ministerium für Soziales und Integration in Baden-Württemberg ein. Das Kostenvolumen für den Neubau des Betten- und Funktionshauses liegt bei 194,2 Millionen Euro. Um die Finanzierung während der Bauphase sicherzustellen, will die Stadt Karlsruhe das Klinikum mit einem Investitionszuschuss in Höhe von insgesamt 90 Millionen €, verteilt auf die Jahre 2018 bis 2025, kontinuierlich unterstützen. Die Fertigstellung des Neubaus ist für 2020 geplant. Der Bezug soll 2021 erfolgen.


P.v.l.n.r.: Markus Heming, Petra Wörner, Klaus Stapf, Bärbl Mielich, Dr. Frank Mentrup, Prof. Dr. Hans-Jürgen Hennes, Markus Riester
Bildquelle: Petra Geiger
Text: Petra Geiger

Dienstag, 20. September 2016

Richtfest Haus I

Der Neubau des künftigen Institutsgebäudes schreitet rasch und planmäßig voran.

Zusammen mit Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzendem Klaus Stapf, dem Aufsichtsrat, vielen geladenen Gästen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mit den beauftragten Architekten, Bauunternehmen und Handwerkern feiert das Klinikum Karlsruhe am 20. September das Richtfest von Haus I.


In dem Gebäude sollen zukünftig die Apotheke und die Abteilung für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene untergebracht werden. Beide Institute sind für den Betrieb des Klinikums von großer Bedeutung. Bei einer Nutzfläche von 4.085 m² auf fünf Etagen sind aktuell Kosten in Höhe von 49,32 Millionen Euro veranschlagt. Das Bauprojekt wird vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg mit 25 Millionen Euro gefördert. Der Neubau bildet den Auftakt für eine ganze Reihe von Bauvorhaben. Geplant sind des Weiteren der Neubau der Energiezentrale, Haus G2, sowie das neue zentrale Bettenhaus, Haus M.


Mit Blick auf die vielen Neubaumaßnahmen wird mit dem Richtfest ein weiteres wichtiges Etappenziel erreicht und ein sichtbarer Schritt in eine zukunftssichere Ära für das Klinikum. „Ich freue mich, dass die langen Planungen nun Schritt für Schritt umgesetzt werden“, sagte Klaus Stapf zum Auftakt des Richtfests. Für die bisher geleistete Arbeit an der Baustelle sprach der Bürgermeister den Architekten, den mit der Umsetzung beauftragten Unter-nehmen und Handwerkern sowie den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums seinen Dank aus.


Auch Geschäftsführer Markus Heming zeigt sich zufrieden mit dem aktuellen Stand der Bauarbeiten. „Die Bauarbeiten schreiten zügig voran. Das Neubauvorhaben liegt im Zeit- und Kostenrahmen. Es ist nicht einmal ein Jahr her, dass wir die Grundsteinlegung vorgenommen haben und jetzt ist der Rohbau schon fast fertig. Größe und Ausmaß des Gebäu-des sind bereits erkennbar“, so Heming. Alleine für die Abteilung für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene sind 18 Laborräume geplant, wovon ein Labor der Schutzstufe 3 der Gefahrstoffverordnung entsprechen soll. Auch die Schule für Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten soll mit 16 Laborarbeitsplätzen hier unterkommen. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Apotheke werden mit Bezug der neuen Räumlichkeiten größere Arbeits- und Lagerflächen sowie hochmoderne Reinräume zur Herstellung von parenteralen und sterilen Arzneimitteln zur Verfügung stehen. Die Fertigstellung des Gebäudes erfolgt bis Ende 2017; Umzug und Inbetriebnahme sind für Anfang 2018 geplant.


Im Anschluss sprach der Geschäftsbereichsleiter der Abteilung Planung, Bau und Technik, Markus Riester, den traditionellen Richtspruch. Seinen Angaben zufolge wurden bislang mehr als 4.000 m³ Beton verarbeitet und 2.200 m² Mauerwerk errichtet.


Danach nutzten die Anwesenden vielfach die Möglichkeit zu einer Baustellenführung, um sich mit eigenen Augen einen Überblick zum aktuellen Stand zu verschaffen. Zum Ausklang fanden sich alle bei einem gemütlichen Imbiss beim Würstchenstand auf dem Baustellengelände ein.


Chronologie Neubau Haus I

• 7. November 2014 Baggerbiss
• 16. Oktober 2015 Grundsteinlegung
• 20. September 2016 Richtfest









Dienstag, 16. August 2016

Modernisierung von Haus G

Im alten Kesselhauses (Haus G) findet aktuell eine Entkernung und Schadstoffsanierung statt. Da das Gebäude unter Denkmalschutz steht, wird es komplett entkernt. Die äußere Hülle bleibt hierbei erhalten. Im Zuge der Entkernung werden die alten Dampfkessel aus den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts abgebrochen. Selbstverständlich werden bei der Schadstoffsanierung  alle Vorschriften des Gesundheits- und Arbeitsschutzes eingehalten.


Im Haus G entsteht künftig die neue Wärmezentrale, mit zwei Dampfkesseln à 5 to/h Leistung und 2 BHKWs mit je 500 kW Leistung. Die Fernwärmeübergabe mit 12.000 kW von den Stadtwerken Karlsruhe wurde bereits in einer Vorabmaßnahme aus der Haupthalle von Haus G in einen Nebenraum umgelegt und bleibt während der kompletten Sanierung in Betrieb.


Hier einige Impressionen aus dem Inneren ...








Betonage Haus G2


Die Baumaßnahmen von Haus G2 gehen in großen Schritten voran

Ein Großklinikum wie das Städtische Klinikum Karlsruhe hat einen kontinuierlichen Kälte-, Wärme- und Strombedarf. Im Zuge der Neubaumaßnahmen ist auch eine komplette Modernisierung der Energie- und Anlagentechnik in Teilschritten geplant. Am 21. April hatte das Klinikum zum Spatenstich für die künftige Kältezentrale eingeladen.


Heute Vormittag erfolgte mit der Betonage der Bodenplatte ein wichtiger Bauabschnitt. Dabei wurde der Beton mit einer Pumpe von der Seite der zwischenzeitlich abgerissenen Hauptpforte aus in die Baugrube eingelassen und von  dort verteilt.


Für Baulaien: Als Bodenplatte bezeichnet man im Bauwesen ein plattenförmiges Fundament, die sogenannte Gründung.













Donnerstag, 28. Juli 2016

Taucher im Einsatz

Kontrolle der Betonplatte im Zuge der vorbereitenden Maßnahmen für Haus M


Eine Spezialfirma hat eine Zementsuspension zur Bildung der Unterwasserbetonsohle eingebracht. Um die vollständige und durchgängige Herstellung der Betonplatte mit einer Dicke von 90 cm zu kontrollieren, wurde ein Taucher ins Becken geschickt. Die Baugrube stand bis zu 1,5 m Höhe unter Wasser. Nach Verfestigung des Betons wird das Wasser abgepumpt.

Diese Vorgehensweise war erforderlich, da der den Tunnel querende Bodenkanal für die Leitungsverlegung der technischen Infrastruktur unter dem Grundwasserspiegel liegt.